Erwachsene

Der Konsum psychoaktiver Substanzen und die Entwicklung von dysfunktionalen Konsum- und Verhaltensweisen sind im Erwachsenenalter weit verbreitet. Neben der erwachsenen Allgemeinbevölkerung, treten Substanzkonsum oder suchtindizierende Verhaltensweisen auch bei älteren Menschen auf. Etwa 2 Mio. ältere Männer und Frauen rauchen, ca. 400.000 haben Alkoholprobleme (Quelle: http://www.unabhaengig-im-alter.de/index.php?id=6, Zugriff am 25.8.2016).

Neben der Verhinderung von riskanten Konsummustern zur Vermeidung von vorzeitigen Todesfällen, Krankheiten und sonstigen Problemlagen sind die frühzeitige Intervention bei suchtmittelbedingten Auffälligkeiten und die Verringerung von Missbrauch und Sucht zentraler Bestandteil der Aktivitäten in Bezug auf die Zielgruppe Erwachsene wie auch ältere Menschen.

Darüber hinaus haben Erwachsene als Eltern bzw. Väter und Mütter nachgewiesenermaßen den größten Einfluss auf das Verhalten und die Entwicklung ihrer Kinder. Vor diesem Hintergrund ist die Förderung eines positiven Vorbildverhaltens von Erwachsenen gegenüber Kindern und Jugendlichen und die Anregung zur Reflexion des eigenen Verhaltens ein weiterer Bestandteil suchtpräventiver Angebote.

Daten und Fakten zum Substanzkonsum von Erwachsenen finden Sie unter ↗hier.

Angebote zur Prävention bei Erwachsenen in Hamburg:

Mit ↗Rauschbarometer steht ein Internetangebot zur Verfügung, das Hilfesuchenden Unterstützung und einen anonymen ↗Alkoholselbsttest bietet.

↗Trinkkompass unterstützt dabei, den eigenen Alkoholkonsum einzuschränken oder ganz auf Alkohol zu verzichten.

Informationen zum Nichtrauchen finden Sie auf dem Informationsangebot der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz unter ↗www.hamburg.de/nichtrauchen/

↗Automatisch Verloren! Informationsportal rund um das Thema Glücksspielsucht.

Suchtprävention in der Arbeitswelt

Informationen zum Thema Vorbildverhalten finden Sie beispielsweise im Internet für

↗Erwachsene
↗Fachkräfte

und in unserem Materialshop