Jugendliche

Das Ausprobieren und Experimentieren mit psychoaktiven Substanzen wird in der Sozialforschung als zum Jugendalter zugehörig gewertet. Problematisch ist der Konsum von psychoaktiven Substanzen vor allem dann, wenn er sehr früh einsetzt, exzessiv ausgeübt wird oder in Kombination mit anderen problematischen Verhaltensweisen auftritt. Suchtpräventive Maßnahmen für Jugendliche haben je nach Substanz, Konsumverhalten und Teil-Zielgruppe die Verhinderung oder die Verzögerung des Konsumeinstiegs, eines übermäßigen Konsums, negativer Auswirkungen des Konsums, eines chronischen Risikokonsums oder einer Abhängigkeit zum Ziel. Am erfolgversprechendsten sind suchtpräventive Maßnahmen für Jugendliche und Risikogruppen in ihren spezifischen Lebenswelten (z.B. Schule, Freizeit, Freunde, Betriebe) und konkreten Alltagssituationen. Daten und Fakten zum Substanzkonsum von Jugendlichen finden Sie unter hier.

Mit ↗BLEIB STARK! wurde im Jahr 2014 ein Angebot zur Prävention von Cannabiskonsum bei Hamburger Jugendlichen entwickelt. Dort stehen umfangreiche Informationen und weiterführende Hilfeangebote für Jugendliche und Eltern sowie Materialien Fachkräfte zur Verfügung.

↗Mobil? Aber sicher! ist ein Suchtpräventionsprojekt, in dessen Rahmen geschulte Peers (gleichaltrige Gleichgesinnte) in Fahrschulen mit Jugendlichen aufklärende Gespräche über Wirkungen, Motive und Folgen Substanzkonsum sowie über seine Unvereinbarkeit mit einer aktiven Teilnahme am Straßenverkehr führen.

Weitere Hamburg spezifische Aktivitäten zur Prävention bei Jugendlichen werden beispielsweise vom ↗SuchtPräventionszentrum für den Bereich Schule oder dem ↗Deutschen Zentrum für Suchtfragen im Kindes- und Jugendalter (DZSKJ) umgesetzt.