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Herkunft-Ankunft-Zukunft

Abrufbares Angebot

Die im Projekt vorhandenen Sprachen (Albanisch, Arabisch, Dari, Englisch, Farsi, Französisch, Hebräisch, Italienisch, Malinké (Guinea), Kurdisch, Pashto, Polnisch, Portugiesisch, Romanes, Russisch, Spanisch, Türkisch, Twi (Ghana)) sind ab sofort für alle Interessierten abrufbar. Wir organisieren gerne eine Informationsveranstaltung in Ihrer Gruppe/ Einrichtung.

Die Informationsveranstaltungen zum Suchthilfesystem finden in der jeweiligen Sprache statt. Eine Gruppe setzte sich ab sechs Personen/Teilnehmer_innen zusammen.

Bei Fragen melden Sie sich gerne bei uns im Büro.

 

Zertifikatsvergabe interkulturelle Keypersons 2015

 

Zertifikatsvergabe interkulturelle Keypersons 2015

In diesem Jahr (2015) wurden elf neue Keypersons geschult. Am 25. September wurden die neuen Keypersons für ihre ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet. Somit erweitern wir die Sprachen in unserem Angebot.

Wir danken an erster Stelle den ehrenamtlichen Keypersons, die immer wieder Einsatzbereitschaft und Engagement zeigen.

Die Schulung erfolgte in Kooperation mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz/Fachabteilung Drogen und Sucht, SuchtPräventionsZentrum (SPZ) des LI, Polizei Hamburg, Kajal von Frauenperspektiven e.V., Kodrobs Süderelbe von jugend hilft jugend e.V., therapiehilfe e.V., dem Projekt MiMi Hamburg, AIDS-Hilfe Hamburg e.V./Gesundheitsbotschafter.

Danke für die tolle Zusammenarbeit!

 

Interviews mit unseren Keypersons

In den Interviews beantworten die interkulturellen, ehrenamtlichen Keypersons in Deutsch und ihrer jeweiligen Muttersprache ihre Motivationen, Hoffnungen und Wünsche, die sie mit der Arbeit als Keyperson verbinden.

Vorhandene Video-Interviews in Deutsch und jeweils Türkisch und Farsi.

Wenn Sie diese Videos sehen möchten, werden Sie auf eine andere Website geführt.

 

Interkulturelle Keypersons

Unter "Keypersons" sind Mitglieder der jeweiligen MigrantInnengruppen zu verstehen, die durch gezielte Fortbildungen die Angebote u.a. der ambulanten Suchthilfe in Hamburg kennen lernen und anschließend in ihren Gruppen weiter vermitteln.

Seit dem Jahr 2006 sind in Hamburg insgesamt 70 interkulturelle Keypersons im Rahmen des Projektes Herkunft-Ankunft-Zukunft mit Informationsveranstaltungen in der Suchthilfe aktiv.
Die Keypersons haben in dieser Zeit in Hamburg 2.000 Personen in ihren Communities erreicht und über das Suchthilfesystem in Hamburg informiert.

 

Ziele der Informationsveranstaltungen:

- Entstehungsursache von Sucht thematisieren
- Enttabuisierung des Drogenthemas unter den Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund
- Ermöglichung der Akzeptanz bei den Menschen mit Migrationshintergrund gegenüber dem (Sucht-) Hilfesystem – glaubwürdiger vermittelt durch Menschen, die aus der selben Kultur kommen und die gleiche Sprache sprechen
-Erläuterung der Beratungs- und Therapiemöglichkeiten
-Besprechung der straf- und ausländerrechtlichen Konsequenzen

 

Aufgabe und Auftrag

Die Keypersons sind Schlüsselpersonen und Brückenbauer/in, die in ihren Communities (Gemeinschaften) individuelle Informationsveranstaltungen (je nach Altersgruppe, Geschlecht, Themenwunsch und Sprache) zum Hamburger Suchthilfesystem anbieten.

 

Wie wird man Keyperson?

Das Projekt Herkunft-Ankunft-Zukunft schult in rund 40 Stunden die interkulturellen, ehrenamtlichen Keypersons. Anschließend haben die Keyperson das Handwerkszeug für den inhaltlichen, fachlichen und methodischen Ablauf einer kultursensiblen, muttersprachige Veranstaltung gelernt.
Die Keyperson, sind wie der Name schon sagt, Schlüsselpersonen bzw. Türöffner. Sie zeigen Wege für Hamburger Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund auf, Hilfe und Unterstützung rund um das Suchthilfesystem rechtzeitig und unterstützend aufzusuchen. Die Keyperson haben alle selbst einen Migrationshintergrund und kennen aus eigener Erfahrung den Migrationsprozess und die Fragen und Probleme der Personen, mit denen sie sprechen.

 

Hintergrund der Arbeit

Nicht die Migration selbst, sondern die Folgen der Migration können das Krankheits- und Suchtrisiko erhöhen.
Für Migrant/inn/en ist wichtig zu wissen, wer ebenfalls aus einer ähnlichen geografischen Gegend stammt. Mit den „Landsleuten“ teilt man nicht nur die Herkunft, sondern meist auch die Sprache, ähnliche kulturelle Hintergründe, Normen, Werte und Erfahrungen.
Die Keyperson sind Wegweiserinnen/Wegweiser, Vorbilder, Hilfestellende für ihre „Landsleute“.
Um die Zielgruppe der unterschiedlichen Migrantinnen und Migranten effektiv erreichen zu können, müssen die Migrantinnen und Migranten unterschiedlicher Herkunft selbst die Möglichkeit haben im Prozess der Informationsvermittlung mitwirken zu können.

 

Ziele der Keyperson- Informationsveranstaltungen:

Die Gelegenheit in einem geschützten und vertraulichen Rahmen über das Thema „Sucht“ sprechen zu können, ist das Hauptziel: Das eigene Handeln und die Konsequenzen daraus zu reflektieren, sich zu informieren, wo man (auch muttersprachige) Beratungsangebote in Hamburg erhalten kann, die Entstehung eines Austauschs über die Erfahrungen innerhalb der Gruppe und neue Kontakte knüpfen sowie sich gemeinsam unterstützen können.

 

Settings

Wo finden diese interkulturellen Keyperson-Informationsveranstaltungen statt?
Die Interkulturellen Keyperson-Informationsveranstaltungen finden meist in Kulturvereinen, Elterncafés, Jugendgruppen, Moscheen, Kirchen, in sozialen Einrichtungen, Beratungsstellen und Migrationsdiensten statt.

 

Qualitätssicherung

Wie wird die Qualität dieser Informationsveranstaltungen gesichert?
Jede durchgeführte Keyperson-Informationsveranstaltung wird mit einem anonymen Fragebogen in Muttersprache von den TeilnehmerInnen einer Informationsveranstaltung ausgefüllt und abgegeben. Diese Fragebögen werden im Büro für Suchtprävention systematisch ausgewertet (evaluiert) und entsprechend an die Verantwortlichen der Veranstaltung zurück gemeldet. Ebenso schreiben die Keypersons ein Kurzprotokoll über Ablauf, Optimierungsvorschläge und weitere Fragen die auftauchen.

 

Herkunft-Ankunft-Zukunft

SUCHT.HAMBURG
Sucht.Hamburg gGmbH - Information.Prävention.Hilfe.Netzwerk.
Repsoldstraße 4
20097 Hamburg
icon: telefon (040) 28499180
icon: web www.sucht-hamburg.de
icon: mail Mail senden
 

Faltblatt Klar für den Start!?

Klar für den Start
Faltblatt Klar für den Start

Projekt Faltblatt "Klar für den Start!?" mit den meist gängigen Muttersprachen in Hamburg. Zusammengefasst in einem Faltblatt, inkl. Deutsch!

 

Keyperson Flyer/Plakat Farsi und Deutsch

Titel Flyer Farsi

Der Herkunft-Ankunft-Zukunft Flyer bzw. das Plakat in den Sprachen Deutsch und Farsi

 

Keyperson Flyer/Plakat Türkisch und Deutsch

Keyperson-Flyer Titel Türkisch

Der Herkunft-Ankunft-Zukunft Flyer bzw. das Plakat in den Sprachen Deutsch und Türkisch

 

Keyperson Flyer/Plakat Russisch und Deutsch

Keyperson-Flyer Titel Russisch

Der Herkunft-Ankunft-Zukunft Flyer bzw. das Plakat in den Sprachen Deutsch und Russisch

 

Keyperson Flyer/Plakat Englisch und Deutsch

Englisch Flyer
HAZ Flyer Englisch

Der Herkunft-Ankunft-Zukunft Flyer bzw. das Plakat in den Sprachen Deutsch und Englisch

 

Keyperson Flyer/Plakat Französisch und Deutsch

Französisch Flyer
HAZ Flyer Französisch

Der Herkunft-Ankunft-Zukunft Flyer bzw. das Plakat in den Sprachen Deutsch und Französisch

 

Flyer Polnisch Deutsch

Flyer Polnisch
 

Broschüre HAZ

HAZ Bro vorne
HAZ Broschüre

In Deutsch, kurz, knapp, bündig die Projektbeschreibung von Herkunft-Ankunft-Zukunft als Broschüre.
Vorne

 

Broschüre HAZ

HAZ Bro hinten

zweite Seite/innen